Werkstatttage - BFZ

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Werkstatttage

Berufsorientierung
Werkstatttage im BFZ e. V. Ueckermünde

Nach der Potenzialanalyse geht es für die Schülerinnen und Schüler in die Werkstatttage. Hier lernen sie drei Berufsfelder praxisnah kennen und gewinnen erste realistische Vorstellungen von der Berufswelt. Die Jugendlichen können in der praktischen Arbeit bislang versteckte Talente zeigen und gewinnen durch diese Erfolgserlebnisse neues Selbstvertrauen.
Auch zeigt ihnen die Praxiserfahrung, wofür schulisches Lernen wichtig ist. Dies hat häufig einen positiven Einfluss auf die schulischen Leistungen: Wer an der Werkbank oder am Schreibtisch erfahren hat, dass er in seinem Wunschberuf Briefe schreiben oder den Dreisatz beherrschen muss, der ist auch in der Schule motivierter.
Bild von Gerd Altmann auf Pixabay.
Die Jugendlichen werden während der Werkstatttage von erfahrenen Ausbilderinnen und Ausbildern des BFZ angeleitet. In jedem Berufsfeld erhalten sie regelmäßig stärkenorientierte Rückmeldung zu ihrem Verhalten und ihren Fähigkeiten. So entwickeln sie eine erste Vorstellung davon, was im späteren Berufsleben auf sie zukommt und wofür schulisches Lernen wichtig ist.

Das BFZ Ueckermünde bietet mit seinen Lehrwerkstätten die ideale Umgebung zum „realistischen Ausprobieren“.

Der Unterschied der Werkstatttage zu einem Praktikum: Die Jugendlichen stehen nicht „daneben“ und schauen den Mitarbeitenden ihres Praktikumsbetriebs bei der Arbeit zu, sondern sie sind selbst aktiv. Und da sie es sind, die in den Werkstatttagen im Mittelpunkt stehen – und nicht etwa laufende Produktions- oder Geschäftsprozesse – können sie sich in geschütztem Raum selbst betätigen.
In den Werkstatttagen dürfen die Jugendlichen drei verschiedene Berufsfelder in einem Zeitraum von 10 Tagen austesten. Es handelt sich explizit um berufsübergreifende Felder, denn die Jugendlichen sollen sich in dieser konkreten Phase noch nicht auf konkrete Berufe festlegen, sondern vielmehr die Vielfalt der Berufswelt kennenlernen.

Wo alle Fäden zusammenlaufen: die Schulen
Das Berufsorientierungsprogramm ist ein Baustein im schulischen Berufsorientierungskonzept. Entsprechend sind Lehrerinnen und Lehrer oder auch Berufseinstiegsbegleiterinnen und -begleiter (BerEb) nicht nur in die Vor- und Nachbereitung der Werkstatttage eingebunden, sondern sie begleiten ihre Schulklassen auch während der Werkstatttage.
Sie sind Ansprechpartner und beobachten das Geschehen oder nehmen selbst an den praktischen Übungen teil. Ihre Anwesenheit wird von den Jugendlichen als persönliche Wertschätzung empfunden. Ihre Beobachterrolle in einem völlig neuen Kontext öffnet ihnen eine neue Sichtweise auf ihre Schülerinnen und Schüler.
 
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